30.10.21
Tickets June Cocó // 2G,  in Kassel

Tickets für June Cocó // 2G 30.10.21 in Kassel, Franz Ulrich

Samstag 30.10.21
Einlass: 19:00, Beginn: 18:00
Franz Ulrich, Franz-Ulrich-Straße 19, 34117 Kassel

Tickets zu June Cocó // 2G Kassel

PreiskategoriePreisAnzahl 
June Cocó // 2G11,50 € 

Informationen

„Fantasies & Fine Lines“

Das aktuelle Album „Fantasies & Fine Lines“ ist ein von June Cocós facettenreicher wundervollen Stimme und ihrem Pianospiel getragener minimalistischer Mikrokosmos von barocker emotionaler Breite: Selbstbewusste Weiblichkeit bis Femme Fatale. Behutsam unterstützt von vereinzelter Elektronika, trifft blütenreine Unschuld auf abgeklärte Lebenserfahrung, hinreißende Naivität auf die große mondäne Geste. Dabei bleibt alles tiefenentspannt, die zehn Songs sind verträumte Hymnen der Entschleunigung. Man kann sich hineingleiten lassen wie in ein warmes Bad und sich genussvoll dem sanften Anflug der Schwerelosigkeit hingeben. Einer musikalischen Mode sind die Songs von June Cocó kaum zuzuordnen. Und das ist wohl das schönste Kompliment. Sie sind schlicht zeitlos. (Leipziger Volkszeitung)


INFO „Métamorphoses“

Ein Titel, der passender nicht sein könnte: Die neue Veröffentlichung der in Leipzig lebenden Sängerin, Songwriterin und Pianistin June Cocó ist nämlich weder ein reines Cover-Album, noch eine Re-Work-Kollektion – sie ist eine Sammlung von acht außergewöhnlichen Song-Metamorphosen.

Am Anfang von „Métamorphoses“ stand dann auch ein Lied gleichen Namens des Pariser Duos Ravages. June coverte es, schickte es ihnen – und die beiden waren so begeistert, dass sie sich revanchierten und ihr „Heavy Heart“ in einen Electro-Pop-Song verwandelten.

Davon inspiriert warf June Cocó ihre Netze aus und bat befreundete Künstlerinnen und Künstler Songs aus ihrem letztem Album „Fantasies & Fine Lines“ zu „verwandeln“.

So hört man die im Original oft an Kate Bush oder Florence Welch erinnernden Lieder von ihr auf „Métamorphoses“ mal als gefühlvolle Songwriter-Balladen von Jake Nicks oder Max Ashner, mal von Arden auf der Harfe interpretiert oder auch ganz selbstverständlich von Produzenten wie Micronaut oder der Berliner-Techno-Instanz Phonique als kühlschöne Electro-Tracks, die auf einmal auch im Club funktionieren.

Dass bei all dem auch noch ein kohärentes, stilistisch herausforderndes Album mit einer perfekten Dramaturgie herausgekommen ist, bleibt bei all dem vielleicht das schönste Wunder.

Irgendetwas verbindet diese Lieder. Ein unsichtbares Netz aus „fantasies“ und „fine lines“, Junes Songwriting-Skills und der kreativen Wucht großartiger Musikerinnen und Musiker, die hier gemeinsam dafür sorgen, dass sie eben nicht das x-te Cover-Album gemacht haben, sondern eine Sammlung von: „Métamorphoses“.